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Ich könnte ja das Rauchen aufgeben, aber ich bin kein Aufgeber

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 Politiker die uns zur Seite stehen

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Meinung aus einem Forum

Danke Deutschland! 1. keine Kneipe mehr, zu Hause trinken 2. Tabaksteuerrückgang. Durch diese fehlenden Steuereinnahmen wird wahrscheinlich demnächst nach Bezahlung der Praxisgebühr durch einen amtlich Arzt  die Vermessung des Lugenvolumens angeordnet, denn die Sauerstoff- bzw. Luft-Steuer wird nach Kubikzentimeter Lugenvolumen berechnet. Also stellvertretend die Kinder zum Arzt schicken und Geld sparen. hoffe doch, dass ein Eisbein von 500 g nicht noch 2,50 Euro Fettabgabe kostet und das Sauerkraut eine Säuregebühr erfordert! von den Kartoffeln ganz zu schweigen, hoffentlich wird der Stärkeanteil bei mehligkochenden Kartoffeln nicht gesondert berechnet. Noch eine Idee für die Politiker. Nur noch Sex mit Kondom da man davon ja auch seine Gesundheit gefährden könnte. Sollte man Kinder zeugen wollen braucht man eine staatliche Genehmigung. Gute Nacht Deutschland! Wenn ich das Geld hätte, wäre ich schon längst weg!

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Übrigens: Die Feinstaubbelastung in Kirchen mit Kerzen und Weihrauch kann einer Studie zufolge zwischen 600 und 1.000 μg/m³ Luft betragen, dem Durchschnittswert der Diskotheken. Wird der Papst und das Betreten der Kirche jetzt auch verboten.

 

 

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Hallo Wolfgang Stengel,

 

ich habe mich am 1.8.07 in der Bildzeitung mit nachfolgendem Text schon groß darüber ausgelassen. Ich habe die entsprechende BZ leider nicht vorliegen, deshalb schicke ich Ihnen den Originaltext. Finde ich eine sehr spannende Aktion und wünsche Glück.

  

Beste Grüße

Gaby Hauptmann

 

www.Gaby-Hauptmann.de

 

Bildzeitung vom 1.8.07:

 

Ich rauche nicht. Mein Freund Botho raucht.

Ab morgen müssen wir deshalb getrennte Wege gehen -

im Restaurant trennt uns in Zukunft eine Wand.

Im schlimmsten Fall bin ich drin und er draußen - im Freisitz.

Verliebte Worte beim Candle-Light-Dinner nur noch übers Handy.

Ich würde mich in die Hölle der Raucher wagen,

wenn es noch eine Raucherkneipe gäbe.

Vielleicht tauchen ja irgendwo Schilder auf: "Raucher gern gesehen."

Wie einst: "Biker gern gesehen." Oder "Hunde willkommen".

Nicht jeder Wirt hat zwei Räume zu bieten,

vielen wird das Geld der Raucher fehlen.

Dem Staat nicht, er lebt weiterhin vom Nikotin.

Korrekt wäre, die Zigarettensteuer in einen Extra-Fond

für arbeitslose Wirte fließen zu lassen.

Oder eine Selbstbestimmung der Wirte,

dann könnten Botho und ich wählen:

Montag Nichtraucher, Dienstag Raucher, Mittwoch Nichtraucher -

so bestellen wir den Candle-Light-Dienst in Zukunft eben nach Hause

und schaffen damit eine neuen Markt. 

 

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Starker Anstieg der Verkehrsunfälle mit Personenschäden, über 190.000 Wegeunfälle - verbietet jemand das Autofahren? Zig Tote durch Alkohol und soziales Elend - verbietet jemand das Trinken? 1.246 tödliche Arbeitsunfälle meldet der Hauptverband der Berufsgenossenschaften für 2006, über 14.000 anerkannte Berufskrankheiten - verbietet jemand das Arbeiten? Die Scheinheiligkeit, es ginge beim Rauchverbot um die Gesundeit, hat mich veranlasst, ein altbekanntes Gedicht umzuschreiben:

Als sie das Rauchen verboten haben, habe ich mich nicht gewehrt. Ich war ja kein Raucher.

Als den Dicken oder den Extremsportlern die Kassenbeiträge erhöht wurden, habe ich mich nicht gewehrt. Ich war ja kein Dicker und kein Extremsportler.

Als man den RFID-Chip einführen wollte, mit dem es möglich war, das Konsumverhalten komplett zu überwachen, als man überall Kameras installierte,habe ich mich nicht gewehrt. Ich meinte, ich hätte nichts zu verbergen.

Als man schließlich das Lachen verbot, konnte ich mir nicht mehr ins Fäustchen lachen. Und es war keiner mehr da, der sich mit mir wehren wollte, denn das Volk bestand nur noch aus Denunzianten, denen das einvernehmliche, soziale Miteinander ausgetrieben worden war.


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